"Arbeiten wie Profis"

"Arbeiten wie Profis"

Kira Kowollik ist Schülerin am Winckelmann-Gymnasium in Stendal und Geschäftsführerin der „Winckelmann Cafeteria“. In den Pausen verköstigt die Schülerfirma die Mitschülerinnen und Mitschüler mit leckeren Snacks und Getränken. Ein zweites Geschäftsfeld ist das Catering für schulinterne Veranstaltungen. Derzeit baut sich das junge Gründerteam ein Netzwerk von Kooperationspartnern auf, um in der Schülerfirmenarbeit tatkräftige Unterstützung zu erhalten.

 

1.     Wie bist du zur Mitarbeit in der Schülerfirma gekommen?

Unsere Schülerfirma wurde bereits im Jahr 2005 gegründet. Im August 2014 hat mich die frühere Geschäftsführerin unserer Schülerfirma gefragt, ob ich nicht Lust hätte mitzuarbeiten. Diese Herausforderung nahm ich voller Überzeugung an. Im Juli 2015 übernahm ich die Leitung. Die Entscheidung, in der Firma anzufangen, habe ich bis heute nicht bereut.

2.     Welche Aufgaben hast du in der Schülerfirma übernommen?

Ich bin für den Einkauf, die Kundengespräche, aber auch für die Organisation unserer Veranstaltungen zuständig. Die Personalführung, das Marketing oder die Buchhaltung haben wir gemeinschaftlich unter den anderen Mitarbeitern verteilt.

3.     Wie sieht eine durchschnittliche Woche mit Unterricht und Schülerfirmenarbeit bei dir praktisch aus?

Ich habe 36 Stunden Unterricht in der Woche. Unsere Schülerfirma hat täglich in der großen Pause für 25 Minuten offen, das heißt, jeder hat in der Woche ca. zwei Stunden Dienst. Dazu kommen bei mir ungefähr einmal im Monat eine Stunde Einkaufen und die Zeit für Kundengespräche und Veranstaltungsvorbereitungen. Diese variiert allerdings von Event zu Event. Neben diesen Tätigkeiten bleibt mir genügend Zeit für meine Hobbys und Hausaufgaben.

4.     Was ist das Tolle daran, in einer Schülerfirma mitzuarbeiten?

Ich denke, dass man durch die Arbeit in einer Schülerfirma sehr viel für das spätere Leben dazulernt. Man kommt außerdem mit vielen Leuten aus den unterschiedlichsten Jahrgangsstufen häufig ins Gespräch. Das Wichtigste jedoch ist meiner Meinung nach der Zusammenhalt der einzelnen Mitglieder der Schülerfirma untereinander.

5.     Hat sich für dich persönlich etwas durch deine Mitarbeit in der Schülerfirma verändert?

Ja, auf jeden Fall. Durch die Arbeit in der Schülerfirma habe ich sehr viel Selbstvertrauen gewonnen und Erfahrungen gesammelt. Außerdem hilft es bei der späteren Berufswahl, da man Einblicke in einige Berufsgruppen bekommt.

6.     Glaubst du, dass es dir für das spätere (Berufs-)Leben etwas nützt, dass du jetzt in der Schülerfirma arbeitest? Wenn ja, was?

Ja, wie bereits erwähnt macht man Erfahrungen, sei es für das Gespräch mit dem Chef oder in der Herangehensweise an verschiedene Aufgaben- und Problemstellungen. Man wird selbstbewusster und eine solche Arbeit trägt immer zur Entwicklung bei.

 

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