Schülerfirmen an Berufsbildenden Schulen –Von Erfahrungen anderer lernen
Wie gelingt es, Schülerfirmen an Berufsbildenden Schulen erfolgreich zu initiieren und zu implementieren?
Um interessierten Lehrkräften Antworten und gute Beispiele aus der Praxis aufzuzeigen, hat das Projektteam von GRÜNDERKIDS am 21. Juni 2010 eine Exkursion zur Berufsbildenden Schulen in Quedlinburg organisiert.
Schülerfirmen haben dort bereits gute Schultradition. In fünf verschiedenen Schülerunternehmen haben die Jugendlichen die Chance, ihre Unterrichtskenntnisse gleich praktisch zu anzuwenden und zu erproben. Gestaltungstechnische Assistenten designen und drucken gegen Honorar Plakate und Flyer. Gymnasiasten des Fachbereiches Wirtschaft vertreiben fair gehandelten Kaffee und zeigen dabei auch ihren Mitschülern exemplarisch, dass „Unternehmertum“ und „soziale Verantwortung leben“ miteinander in Einklang zu bringen sind.
Die Exkursionsteilnehmenden – alles Vertreter der Berufsbildende Schulen Burg – beraten schulintern schon seit längerem, wie sie Schülerfirmen strukturell und inhaltlich in ihren Schulalltag einbinden können.
Die Exkursion ermöglichte es nun, sich im Team gemeinsam ein Bild von der Arbeit aktiver Schülerfirmen zu machen und zu überlegen, wie die Umsetzung an der eigenen Schule gelingen kann.
Auch drängende Fragen konnten im Dialog geklärt und geduldig beantwortet werden: Wie ist die Auftragslage? Wie gewinnt ihr Kunden? Wie viel Zeit investieren die Schülerinnen und Schüler?
Das Projektteam von GRÜNDERKIDS dankt den Mitarbeitern der Schülerfirmen „Solanos“, „Buttonworld“ sowie „D.-Art“ für ihre Präsentationen. Ihren projektbegleitenden Lehrkräfte sowie der Schulleiterin Elke Koch, noch einmal herzlich dafür, dass sie diese Exkursion ermöglicht haben.






